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Trotz gar nicht schachfreundlichem Wetter (stahlblauer Himmel und 28° in der Gartenwirtschaft) hat Kirchberg in der SMM zugeschlagen....
...und den direkten Gegner im Abstiegskampf besiegt. Herzliche Gratulation. Lassen wir den Mannschaftsleiter selbst zu Wort kommen...
Wir haben gestern die 5. SMM-Runde
gespielt.
Schwarz-Weiss Bern 3 - Kirchberg 2,5-3,5
Jingle Li (1994) - Markus Martig (2043) 1-0
Jürg Häberli (1976) - René Tanner (1891)
1-0
Simon Schweizer (1829) - Fredy Lindegger (1863)
0-1
Frank Holzgrewe (2015) - Hanspeter Luginbühl (1872)
1/2
Jean-Jacques Schmid (1889) - Hanspeter Schüpbach (1840)
0-1
Dominik Groenveld (1905) - René Weber (1763)
0-1
In Wabern ist uns eine veritable Überraschung gelungen.
Als Mannschaftsleiter habe ich vor dem Spiel die Losung
herausgegeben, bis zum letzten Bauern zu kämpfen. Diese ist von den Spielern
vorbildlich umgesetzt worden. So hat zum Beispiel René Tanner ein sehr
frühes Remisangebot seines ELO-schwereren Gegners abgelehnt und weitergespielt.
Nach zwei Niederlagen an den ersten Brettern sah es zwar zunächst nicht nach
einem Erfolg für unser Team aus. Nach einem Sieg von Fredy Lindegger schlug dann
aber die grosse Stunde der hinteren Bretter. Ich gewann meine Partie trotz (oder
wegen?) eines Qualitätsgewinns meines Gegners und Schübis Gegner wusste
natürlich nichts davon, dass man ein Remisangebot von ihm annehmen muss, weil
man sonst noch verliert. Er lehnte also in vermutlich leicht besserer Stellung
ab und unternahm einen untauglichen Gewinnversuch, der dann von
Schübi prompt bestraft wurde. Schliesslich sicherte Hanspeter Luginbühl den
Mannschaftssieg mit einem Remis in einem Turmendspiel mit Minusbauern souverän
ab. Damit ist uns gegen einen im Durchschnitt um 56 ELO höher eingestuften
Gegner ein wichtiger Sieg im Kampf um den Abstieg gelungen.
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