Kirchberg (Ø 1833) – Langenthal 1 (Ø 1722) 3.5-2.5

Hans Peter Schüpbach (1758) – Dean Bärtschi (1606) 1/2
René Weber (1765) – Lukas Müller (2091) 0-1
Reto Marti (1981) – Jonas Schwegler (1676) 1-0
M’hamed Heniche (1854) – Alfred Birrer (1728) 1-0
René Tanner (1915) – Jonas Lutzweiler (0) 1/2
Florian Bodmer (1727) – Markus Meister (1510) 1/2

Mein Fazit lautet: Pflicht erfüllt, aber Gruppensieg verpasst.

Flo stand gegen Markus Meister vermutlich immer remisverdächtig, und so wurde es schliesslich auch remis.
Ich hatte mir mit meiner taktischen Aufstellung den klar stärksten Gegner eingebrockt. Recht rasch stand ich etwas besser, nach einem schwächeren Zug dann klar schlechter. Als Lukas nur noch wenige Minuten auf der Uhr hatte, ich hingegen noch eine Stunde, präsentierte er mir den Sieg auf dem Silbertablett. Anstatt den Gewinnzug auszuführen fand ich einmal mehr eine Verlustvariante. Wie sich am Sonntagmorgen zeigte, hätte ein Gewinn von mir zum Gruppensieg geführt.
Reto gewann mit einem Scheinopfer einen Bauern und später die Partie.
René Tanner befasste sich gedanklich schon mit der Niederlage und war froh, dass sein Gegner ein Remisangebot annahm.
M’hamed gewann eine Figur, später noch eine zweite und damit die Partie.
Schübi wollte dem Vernehmen nach seinem Gegner einen Läufer schenken. Dieser verschmähte das Geschenk aber und landete in einem Turmendspiel mit Minusbauer, in welchem Schübi schliesslich remis anbot, um den Mannschaftssieg zu sichern.

Nun sind wir gespannt, gegen wen wir im Aufstiegsspiel antreten werden.

René Weber

Für das Kirchberger Open vom 4. bis 6. September 2026 hatten sich 28 Spieler angemeldet.
Am Freitagabend oder wie angekündigt Samstagmorgen trafen 22 ein, von den restlichen 6 war nichts zu vernehmen. Immerhin überschritten wir damit die angestrebte Minimalzahl von 20 Teilnehmern leicht.

Turniersieger wurde Niels Stijve mit 4.5 Punkten vor Marlon Guyer mit 4 und Simon Künzli mit 3.5


Kirchberg (Ø 2000) – Bern 6 (Ø 1723) 3.5-2.5

Marco Lehmann (2335) – Timo Braun (1769) 1-0
Andreas Lehmann (2234) – Simon Rufener (1831) 1/2
René Tanner (1910) – Gion Schäfer (1708) 1-0
M’hamed Heniche (1878) – Joah Portner (1718) 1/2
Henryk Zmyslowski (1836) – Felix Lohmiller (1559) 0-1
Hanspeter Luginbühl (1805) – Cécile Semelet (1750) 1/2

Ich konnte eine starke Mannschaft aufbieten und rechnete dementsprechend mit einem Kantersieg gegen das bisherige Schlusslicht Bern 6. Dabei blendete ich aber aus, dass wir gegen die Berner schon fast traditionell in jeder Begegnung grobe Böcke schiessen. So auch diesmal, wodurch nur ein Minisieg resultierte.
Henryk spielte seine letzte Partie für unser Team, er wird im August nach Polen zurückkehren. Leider erwischte er einen rabenschwarzen Tag. Er gab zwei Figuren für einen Turm und verlor praktisch zeitgleich auch noch zwei Bauern, so dass er nach weniger als einer Stunde Spielzeit gegen den 9 Jahre alten Felix aufgeben musste.
Die Partie von René Tanner dauerte ebenfalls nicht lange, aber mit umgekehrten Vorzeichen. Den schwarzen Tag zog sein Gegner ein, verlor rasch zwei Bauern und gab kurz danach auf.
Marco sah sich mit einem Bauernsturm gegen seinen König konfrontiert. Er behielt aber die Übersicht und verstärkte sukzessiv seine Stellung, bis sein Gegner in aussichtsloser Lage das Handtuch warf.
Andreas stand längere Zeit immer etwas besser und suchte die entscheidende Kombination. Sein Gegner verteidigte sich aber geschickt, so dass die Partie schliesslich remis ausging.
Hanspeter konnte seine Lieblingseröffnung Englundgambit anwenden. Weil seine Gegnerin dagegen nicht die besten Züge fand, gewann er einen Bauern und hatte zudem die klar bessere Bauernstruktur. Im Turmendspiel operierte er aber vermutlich mit seinen Bauern nicht optimal und musste sich deshalb mit einem Remis zufrieden geben.
M’hameds Gegner gab eine Figur für drei Bauern. Dadurch entstand eine schwierig einzuschätzende Stellung, wohl mit Chancen für beide Seiten. Gegen Ende der Partie schien dann ein Sieg für M’hamed möglich zu werden. Weil Joah aber immer wieder gute Züge fand, war’s dann am Schluss eben doch remis.

René Weber

Köniz Bubenberg 2 (Ø 1778) – Kirchberg 1 (Ø 1826) 1.5 – 4.5

Jörg Brauchli (1818) – Reto Marti (1994) 1/2
Hans Vermin (1898) – M’hamed Heniche (1878) 0-1
Benedict Probst (1703) – Daniel Stegmann (1722) 0-1
Nicolas Burri (1668) – Hanspeter Luginbühl (1805) 1/2
Kaspar Amsler (1808) – Henyrk Zmyslowski (1836) 0-1
Theo Rimann (1775) – Flo Bodmer (1726) 1/2

Insgesamt ein sehr schöner Samstagnachmittag für Kirchberg. Alle Partien begannen artig, Brett drei war trotzdem schon nach relativ kurzer Zeit wieder aufgestellt. Auf Rückfrage meldete mir Dänu, dass er die materiellen Angebote des Gegners dankend annahm und so ungefährdet auf 1:0 für Kirchberg stellen konnte. Kurz darauf reüssierten auch M’hamed und Henyrk und wir hatten das Unentschieden bereits auf sicher.

Meine Partie war die nächste, die zu Ende ging. Ich wollte nach einigen, teilweise unnötigen Niederlagen wieder einmal mit einem guten Gefühl vom Brett, spielte eigentlich ganz gut und bot nach dem Damentausch auf ausgeglichenem Feld remis – so war es dann auch und wir waren bereits durch. Nach mir remisierte auch Reto, etwas später auch Hanspeter. Letzterer einmal mehr nach zähem Endspiel mit Bauern und je zwei Leichtfiguren.

Da die anderen drei Paarungen allesamt 3:3 unentschieden ausgingen, dürfte Kirchberg aktuell mit einem Einzelpunkt Vorsprung die Tabelle anführen!

Am 20. Juni geht es dann gegen das bis gestern noch punktelose Bern 6 zu Hause in Kirchberg, im Hoffen, dass die Serie weitergeht.

Flo Bodmer

Kirchberg (Ø 1816) – Bümpliz 2 (Ø 1745) 4.5 – 1.5

Reto Marti (1989) – Daniel Fasel (1803) 1-0
René Tanner (1906) – Maurice Plattner (1689) 1-0
Daniel Stegmann (1772) – Silvio Hasler (1708) 1-0
Henryk Zmyslowski (1838) – Michael Winkler (1802) 1/2
René Weber (1740) – Peter Schmid (1773) 1/2
Roger Tanner (1652) – Bruno Walker (1693) 1/2

Das Resultat entspricht in etwa dem Spielverlauf.
Roger stand zwischenzeitlich mit einer Figur weniger auf Verlust. Dann fand sein Gegner eine Opferkombination, die zum Sieg hätte führen sollen, übersah dabei aber eine Riposte, die den Materialausgleich und damit das Remis bedeutete.
Henryk stellte einen Bauern ein. Am Schluss ergab sich ein Turmendspiel mit eben diesem Minusbauern, das sein Gegner aber nicht mehr gewinnen konnte.
René Tanner liess seinen Gegner anrennen, um ihn dann eiskalt auszukontern und die Parte zum Sieg zu führen.
Reto verdarb seinem Gegner die Bauernstruktur, gewann damit einen Bauern und später die Partie.
Dänu lancierte einen Angriff am Königsflügel, erreichte aber auch in der Brettmitte einen Vorteil, was schliesslich den Sieg bedeutete.
Ich stand zweimal, insgesamt während 18 Zügen auf Gewinn, fasste auch den richtigen Plan, ohne ihn jedoch auszuführen. Dann liess ich meinen Gegner mit zwei schwächeren Zügen ins Remis entkommen.

René Weber

Kirchberg (Ø 1797) – Lyss-Seeland 1 (Ø 1843) 3-3

René Tanner (1900) – Arno Nolting (2133) 1/2
M’hamed Heniche (1877) – Raymond Peter (1895) 1/2
Henryk Zmyslowski (1816) – André von Ins (1849) 1-0
Hanspeter Luginbühl (1797) – Alexander Nolting (1812) 0-1
Roger Tanner (1654) – Dominic Jakob (1563) 1/2
René Weber (1737) – Stefan Demetz (1804) 1/2

Wir waren an fünf Brettern Elo-schwächer, also müssten wir mit dem Schlussresultat eigentlich recht zufrieden sein. Effektiv konnten wir aber sogar auf mehr hoffen.
Nachdem Hanspeters König in einem Mattnetz zappelte und Henryk ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern gewann, schienen wir auf der Siegerstrasse zu fahren, denn René Tanner steuerte einem Sieg entgegen und die restlichen Partien sahen remisverdächtig aus. Dann bogen wir aber von der Siegerstrasse in den Remishafen ab. René konnte seinen Vorteil nicht verwerten und die anderen Partien endeten wie erwartet alle remis. Allerdings zeigte die sonntägliche Analyse meiner Partie, dass ich über längere Zeit völlig auf Verlust stand; gleichzeitig plagte mich auch noch eine horrende Zeitnot. Mein Gegner fand aber überraschend mehrere Gewinnzüge nicht sondern half kräftig mit, die Partie wieder in den Remisbereich zu steuern.
Das Schlussfazit kann also gleich lauten wie in der ersten Runde: Gerechtes Remis.

René Weber

Zollikofen 1 (Ø 1898) – Kirchberg (Ø 1902) 3-3

Emin Aghayev (1962) – Henryk Zmyslowski (1848) 1-0
Jo Zahner (1933) – Reto Marti (1991) 1/2
Marc Schmidheiny (1600) – Marco Lehmann (2346) 0-1
Christian Rindlisbacher (2109) – Hanspeter Luginbühl (1749) 0-1
Daniel Pittet (1867) – Hans Peter Schüpbach (1724) 1-0
Peter Schmid (1916) – René Weber (1731) 1/2

Meine taktische Finte, Marco am dritten Brett einzusetzen, ging voll daneben. Er traf dort auf den klar schwächsten Zollikofener. Hätte ich ihn, wie ursprünglich geplant, ans erste Brett gesetzt, hätten wir das Match vermutlich gewonnen.
Marco landete also recht locker einen ungefährdeten Sieg.
Henryk meldete seine Niederlage mit dem lapidaren Ausspruch: „Falsch gespielt“.
Schübi griff irgendwo daneben und verlor ebenfalls.
Hanspeter stand gegen den elostärksten Zollikofener auf Verlust. Dann verpasste dieser, vor dem Gewinn der Dame ein Turmpaar zu tauschen, was Hanspeter ermöglichte, für die verlorene Dame genug Material zu behalten und zu gewinnen.
Reto und ich standen mit jeweils einem Mehrbauern nahe am Gewinn, mussten dann aber beide doch ins Remis einwilligen.

René Weber

Kirchberg 2 (Ø 1778) – Bümpliz 1 (Ø 1903) 0,5 – 4,5

07.03.2026 in Kirchberg

Tanner René (1911) – Dominic Bucher (1962) 1/2
Daniel Stegmann (1722) – Claudio Sieber (1958) 0-1
Henryk Zmyslowski (1795) – Andreas Tschöpe (1888) 0-1
Florian Bodmer (1740) – Ramon Vinas Torne (1907) 0-1
Hans Peter Schüpbach (1722) – Firas Elhamdi (1801) 0-1

Das letzte Spiel der Saison nahmen wir mit durchschnittlich über 100 Elo weniger in Angriff. Resultatmässig war die Saison für beide Teams schon gelaufen. Kirchberg steigt sicher nicht ab – Bümpliz hat den Aufstieg bereits vor Augen -> herzliche Gratulation an dieser Stelle! Es sollte von Kirchberg aus dennoch alles versucht werden – es blieb beim Versuch, die Partien der Bretter 2-5 gingen alle an den Gast. René Tanner rettete gegen den starken Dominic Bucher die Ehre – danke für das Remis!

Es gilt nun Wunden lecken und dann bereits diesen Herbst mit hoffentlich mehr Wettkampfglück, sicher aber mit selbem Elan eine neue Saison zu starten – wir geben nicht auf, Kirchberg lebt!

In diesem Sinne allen Spielern einen herzlichen Dank für die Teilnahme! Bereits diesen Samstag, am 14. März geht die SMM-Saison los mit dem Spiel gegen Zollikofen 1.

Flo Bodmer, Mannschaftsleiter SGM Kirchberg 2

Nach einem Jahr Pause konnten wir für die SJMM 2025/2026 wieder eine Mannschaft anmelden, bestehend aus Benedikt, Julien, Arat, Florian und Melvin.
Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage wurde das Team dank einem 4-0-Kantersieg in der letzten Runde Gruppenerster mit einem halben Einzelpünktchen Vorsprung auf Gruppenfavorit Zollikofen. Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg!
Nun gilt es abzuwarten, ob wir direkt in die 1. Liga aufsteigen oder noch ein Aufstiegsspiel zu bestreiten haben.

René Weber

Kirchberg 2 (Ø 1708) – Rhy Rheinfelden 1 (Ø 1750) 3,5 – 1,5

21.02.2026 in Kirchberg

Daniel Stegamm (1722) – Az Damdinsuren (1914) 1-0
Henryk Zmyslowski (1778) – Rolf Haag (1745) 1-0
Roger Tanner (1700) – Adam Bonic (1810) 1-0
Matia Lamy-Chappuis (1589) – Darmen Konysbekov (1657) 1/2
René Weber (1751) – Gustavo Barros (1628) 0-1

Wiedermal ein guter Tag für Kirchberg! Auf den ersten drei Brettern gab es einen Einser für das Heimteam. Besonders beeindruckend war die Partie am ersten Brett: Dänu dominierte den rund 200 Elo stärkeren Az in einer wunderschönen Partie und ging letztendlich mit einer Dame mehr nach Hause wie sein Gegenüber. Das ist das, was wir alle an unseren Samstagen wollen.

Nach diesem Ergebnis ist es nicht mehr möglich, dass Kirchberg 2 absteigt. Das letzte Spiel ist nun am 7. März gegen Bümpliz.

Flo Bodmer, Mannschaftsleiter